Studie der Kleintierkardiologie: The Aging Heart Project

Das Universitäre Tierspital Zürich untersucht, wie sich das Herz junger Katzen im Laufe der Jahre verändert – um Herzerkrankungen künftig früher erkennen und besser behandeln zu können.
Impfstudie für Katzen mit Weichteilsarkomen

In dieser Studie testen wir eine neuartige Immuntherapie, die gezielt gegen bösartige Tumoren bei Katzen wirkt. Die Impfung soll das Immunsystem aktivieren und das Tumorwachstum bremsen. Teilnehmen können Katzen, für die keine kurative Behandlung mehr möglich ist.
Lattice- oder SBRT Strahlentherapie bei grossen Tumoren

Die Lattice-Strahlentherapie ist eine neue Methode zur Behandlung grosser Tumoren. Dabei wird der Tumor punktuell in einem gitterförmigen Muster bestrahlt, um gezielt Krebszellen zu zerstören und gesundes Gewebe zu schonen. Derzeit wird diese Methode im Rahmen einer klinischen Studie untersucht.
Strahlentherapie bei Maulhöhlentumor der Katze (orales Plattenepithelkarzinom)

Die FLASH-Strahlentherapie ist ein innovativer Ansatz in der Radio-Onkologie, der die Strahlendosis über 1000-mal schneller verabreicht als üblich, wodurch Nebenwirkungen auf gesundes Gewebe reduziert werden, ohne die Effektivität gegen Tumore zu mindern.
Biomarker bei Hunden und Katzen

Die Diagnose von Krankheiten ist oft schwierig und hängt von vielen verschiedenen Untersuchungen ab. Diese Studie will mit der SPARCL-Technologie neue Hinweise bei Hunden und Katzen im Blut finden, die bei der Diagnose helfen können. Ziel ist es, die Diagnose einfacher zu machen.
Entwicklung eines Systems zur Überwachung des Herzens bei gesunden Katzen und Katzen mit Herzerkrankungen

Ein Elektrokardiogramm (EKG) ist ein wichtiges Werkzeug, um das Herz von Katzen zu untersuchen. Es hilft, Probleme im Herzschlag zu finden und zu behandeln.
Psychologische Belastung der Besitzer:innen herzkranker Katzen

Das Bewusstsein, dass eine Hauskatze an einer chronischen Herzerkrankung leidet, kann psychologische Aspekte sowie die tägliche Routine der Besitzer:innen beeinflussen.
Feline Infektiöse Peritonitis (FIP) bei Katzen

In dieser Studie arbeiten der Service für Klinische Infektiologie der Klinik für Kleintiermedizin und das Veterinärmedizinische Labor zusammen. Unser Ziel ist es, zu überprüfen, wie gut die orale Behandlung mit dem Medikament GS-441524 bei einer grossen Anzahl von Katzen mit FIP (Feline Infektiöse Peritonitis) wirkt. Wir wollen mögliche Nebenwirkungen, die langfristig auftreten können, und wichtige Vorhersagefaktoren für den Krankheitsverlauf untersuchen. Die Studie ist Teil einer Multicenter-Studie in Kooperation mit der LMU München.
Bessere Tumorentfernung bei Hunden mit Weichteilsarkom

Durch die Studie kann die Operation eines Weichteilsarkom beim Hund oder der Katze viel genauer durchgeführt werden. Vorstudien haben gezeigt, dass der Farbstoff bei jedem zweiten Tier hilft, den Tumor vollständig zu entfernen. Dieses Vorgehen ist aktuell weltweit einmalig und auch beim Menschen noch nicht möglich. Ihr Tier wird in der Studie von Tierärzt:innen betreut, die Expert:innen für diese Art von Tumoren sind. Mit Ihrer Teilnahme helfen Sie, die Medizin für Mensch und Tier zu verbessern.