Mit Elektroden auf der Haut misst man die elektrischen Signale des Herzens. Diese Messungen nennt man auch Ableitungen. Bei Menschen und Hunden wurden mehrere Ableitungssysteme entwickelt. Darunter befinden sich auch vor dem Herzen befindliche (Brustkorb-)Ableitungssysteme. Diese können helfen, Herzrhythmusstörungen besser zu charakterisieren und Abweichungen zu erkennen. Zu diesem Zweck planen wir, ein System vor dem Herzen mit sieben Ableitungen zu testen. Die Tests werden bei gesunden und herzkranken Katzen gemacht. Wir wollen herausfinden, ob diese Methode besser ist als die herkömmlichen Geräte und ob sie bestimmte Herzsignale besser erkennen kann.
Wir nehmen jede Katze auf, die zu einer kardiologischen Untersuchung kommt. Es spielt keine Rolle, ob die Katze Herzprobleme oder Krankheiten unabhängig vom Herzen hat, oder oder ob sie als gesund eingestuft wird. Das EKG, also die Herzuntersuchung, ist ein diagnostisches Verfahren und dauert fünf Minuten. Um Stress zu verhindern, schliessen wir Katzen, die die Untersuchung nicht tolerieren würden, von vornherein aus. Die Zugabe von Beruhigungsmitteln ist für das EKG (Herzuntersuchung) nicht nötig. Sollte es erforderlich sein, dass eine Katze für andere Untersuchungen ruhiggestellt wird und die Besitzer:innen damit einverstanden sind, können wir in diesem Zusammenhang auch das EKG machen.
Katzen, die zur Untersuchung in die kardiologische Abteilung aufgenommen werden, wird ein Elektrokardiogramm (EKG) ohne zusätzliche Kosten angeboten.
Melden Sie sich bitte telefonisch beim Empfang der Kleintierkliniken des Universitären Tierspitals (+41 44 635 81 12) um einen Termin in unserer kardiologischen Abteilung zu vereinbaren.