Strahlentherapie bei Maulhöhlentumor der Katze (orales Plattenepithelkarzinom)

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Zuletzt aktualisiert am 7. Juli 2025
Die FLASH-Strahlentherapie ist eine neue Form der Krebsbestrahlung. Die Strahlendosis wird in ultraschneller Zeit verabreicht (Millisekunden), was den Wirkmechanismus der Bestrahlung zu ändern scheint.

Informationen zur Studie

Bei dieser Studie testen wir eine neue Form der Strahlentherapie: Die FLASH-Strahlentherapie ermöglicht durch ultrahohe Dosisraten eine schnellere Behandlung mit potenziell geringerer Schädigung gesunden Gewebes. Im Vergleich zur konventionellen Bestrahlung bleibt die Tumorwirksamkeit erhalten, während Nebenwirkungen reduziert werden könnten.

Einschlusskriterien

Katzen mit Hautkrebs (Plattenepithelkarzinomen) in der Maulhöhle, inklusive Zunge

Vorteile

Bisherige Studien haben gezeigt, dass bei den Patienten u.a. weniger Nebenwirkungen zu erwarten sind.

Bei Studienteilnahme unterstützen Sie unsere Forschung sowie zukünftige Patienten und profitieren von einem reduzierten Preis der Strahlentherapie und Nachkontrollen.

Hintergrundinformationen

Unser Projekt will die möglichen Vorteile der innovativen ultraschnellen (FLASH) Protonenbestrahlung zur konventionellen Protonenbestrahlung beleuchten. Da es sich um ein sehr neues Verfahren handelt, lassen sich die Erfolgsaussichten nicht voraussagen. Bisherige Studien haben gezeigt, dass bei den Patienten u.a. weniger Nebenwirkungen zu erwarten sind.

Was ist das Ziel?

Unser Ziel ist es, die FLASH-Protonenbestrahlung weitergehend zu erforschen und somit eventuell eine Möglichkeit zur Behandlung des oralen Plattenepithelkarzinoms der Katze zu finden.

Was passiert bei der Studie?

Die Strahlentherapie findet an drei aufeinanderfolgenden Tagen statt. Die Behandlungssitzung unter Kurznarkose dauert nicht lang. Bis das Tier wieder komplett wach ist, vergeht etwa eine Stunde. Die Behandlung selbst ist nicht schmerzhaft.

Da die Bestrahlungen mit der neuen Technik nicht am Tierspital durchgeführt werden, sondern am Paul-Scherrer-Institut, bleibt ihre Katze für die vier Tage
stationär im Tierspital zur Betreuung.

Die Auswahl des Protokolls wird dem Zufall überlassen (d.h. randomisiert), die Behandlung findet aber auf jeden Fall an drei aufeinanderfolgenden Tagen statt.

 

Kontakt

Haben Sie Fragen? Oder wollen Sie sich erkundigen, ob Ihre Katze in eine dieser Studien eingeschlossen werden kann?
Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme über das Kontaktformular.

Forschungsgruppenleiter:innen

Direktorin Klinik für Radio-Onkologie & Medizinische Onkologie

Forschungsteam

Direktorin Klinik für Radio-Onkologie & Medizinische Onkologie
Oberarzt
Radio-Onkologie

Partner

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