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Kleintierreproduktion

Kleintierreproduktion

Willkommen in der Abteilung Kleintierreproduktion. Wir vertreten das Fachgebiet Reproduktionsmedizin der Kleintiere in den Sektoren Dienstleistung, Lehre und Forschung der Vetsuisse-Fakultät.

Gruppenfoto vom Team der Kleintierreproduktion des Universitären Tierspitals der Vetsuisse-Fakultät der Universität Zürich unter der Leitung von Sebastian Arlt

Im Zentrum unserer täglichen Arbeit in der Klinik stehen die Gesundheit und das Wohlergehen Ihres Tieres und/oder Ihrer Tierfamilie. Wir, die Mitarbeitenden der Abteilung für Kleintierreproduktion, sind auf die Prävention, Diagnostik und medikamentöse wie chirurgische Therapie der reproduktionsmedizinischen Erkrankungen von Kätzin, Hündin, Rüde und Kater sowie auf die Untersuchung und Behandlung von Hunde- und Katzenwelpen spezialisiert.

Sind Spezialist:innen aus anderen Fachgebieten für die Diagnosestellung und Therapie der Erkrankung Ihres Tieres hilfreich, so ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit zum Wohl Ihres Tieres am Tierspital selbstverständlich.

Wir haben Ihnen detaillierte Angaben zum ambulanten oder stationären Aufenthalt zusammengestellt. Ausserdem finden Sie Informationen zu den von uns angebotenen Untersuchungsmethoden und Therapieverfahren.

Untersuchung Hund Kleintierreproduktion

PD Dr. med. vet. Sebastian Arlt
Abteilungsleiter

Sebastian Arlt ist der Abteilungsleiter der Kleintierreproduktion.

Für Tierbesitzer:innen und Tierärzt:innen

In der Regel wird Ihr Tier/Patient bei uns ambulant untersucht und behandelt.

Ist bei schwerwiegenderen Erkrankungen oder chirurgischen Eingriffen eine Behandlung unter häufiger tierärztlicher Kontrolle erforderlich und daher ein stationärer Aufenthalt notwendig, so kümmern wir uns stets sehr gut um den uns von Ihnen anvertrauten Patienten.

Wir informieren Sie täglich einmal oder bei kritischen Patienten auch mehrmals über seinen Zustand. Besuchszeiten werden jeweils individuell angepasst angeboten.

Werdende Muttertiere, Kaiserschnittpatienten und Tierfamilien werden separat untergebracht und gesondert betreut; für die Unterbringung und Behandlung von Neonaten stehen uns bei Bedarf spezielle Babyinkubatoren mit geregelter Wärme-, Sauerstoff- und Feuchtigkeitszufuhr zur Verfügung.

Jeder diagnostische und therapeutische Schritt sowie der zu erwartende Benefit für Ihr Tier wie auch die dabei entstehenden Kosten werden im Voraus mit Ihnen abgesprochen.

Wurden Sie von einer Kollegin, einem Kollegen aus der Privatpraxis an uns überwiesen, so informieren wir diese bzw. diesen ebenfalls über die eingeleiteten diagnostischen Schritte, die Therapie und den Verlauf der Erkrankung.

Als Reproduktionsklinik besitzen wir die Ausstattung und Kompetenz Ihrem Tier neben gängigen Methoden auch spezifische Leistungen, die sowohl Untersuchungs- als auch Behandlungsmethoden beinhalten, in unserem Arbeitsbereich offerieren zu können.

Für Tierhalter:innen, Züchter:innen und Tierärzt:innen bieten wir in regelmässigen Abständen
Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen an.

Unsere Expertise

Unsere Expertise setzt sich aus folgenden Fachgebieten zusammen:

  • Gynäkologie
  • Andrologie
  • Kontrazeption
  • Zuchmanagement, Assistierte Reproduktion und Geburtshilfe
  • Neonatologie, Pädiatrie
  • Erkrankungen des Gesäuges
  • Urogynäkologie

Gynäkologie

Die häufigste Erkrankung des weiblichen Geschlechtsapparates ist die Gebärmuttererkrankung (Metropathie), welche lebensbedrohlich sein kann. In Abhängigkeit von Allgemeinzustand, der Schwere der Erkrankung und der geplanten Zuchtverwendung werden Gebärmuttererkrankungen nach Absprache mit dem Tierbesitzer entweder chirurgisch oder medikamentös behandelt. Zu den Erkrankungen der Eierstöcke gehören Eierstockszysten oder -tumoren, welche zu Infertilität, Dauerläufigkeit führen und die Entstehung von Gebärmuttererkrankungen begünstigen können. Erkrankungen der Scheide, des Scheidenvorhofes oder der Scham treten gelegentlich beim Hund auf, bei der Katze sind sie extrem selten. Je nach Ursache und Ausmass erfolgt die Behandlung chirurgisch oder medikamentös.

Gynäkologie

Die häufigste Erkrankung des weiblichen Geschlechtsapparates ist die Gebärmuttererkrankung (Metropathie), welche lebensbedrohlich sein kann. In Abhängigkeit von Allgemeinzustand, der Schwere der Erkrankung und der geplanten Zuchtverwendung werden Gebärmuttererkrankungen nach Absprache mit dem Tierbesitzer entweder chirurgisch oder medikamentös behandelt. Zu den Erkrankungen der Eierstöcke gehören Eierstockszysten oder -tumoren, welche zu Infertilität, Dauerläufigkeit führen und die Entstehung von Gebärmuttererkrankungen begünstigen können. Erkrankungen der Scheide, des Scheidenvorhofes oder der Scham treten gelegentlich beim Hund auf, bei der Katze sind sie extrem selten. Je nach Ursache und Ausmass erfolgt die Behandlung chirurgisch oder medikamentös.

Andrologie

Kater werden nur vereinzelt wegen andrologischen Erkrankungen vorgestellt, wohingegen v.a. ältere Rüden sehr häufig an Problemen des männlichen Geschlechtsapparates, meist Prostaterkrankungen gefolgt von Hodentumoren, erkranken. Während für Patienten mit Prostataerkrankungen meist auch eine medikamentöse Therapie angeboten werden kann, empfehlen wir bei Tumoren des Hodens oder Nebenhoden in der Regel die chirurgische Entfernung. Hoden- oder Nebenhodenentzündungen sowie Erkrankungen des Penis und der Vorhaut sind eher selten und werden je nach Ursache und in Absprache mit dem Besitzer medikamentös oder chirurgisch therapiert.

 

 

Kontrazeption

Wir beraten Sie ausführlich und spezifisch für Ihr Tier und Ihre Bedürfnisse über die Vor- und Nachteile der chirurgischen Kastration sowie der alternativen hormonellen Methoden. Wir empfehlen Ihnen sich frühzeitig also wenn möglich bereits noch vor Pubertätseintrittes ihres Tieres beraten zu lassen, da sich altersabhängig die Vor- und Nachteile der medikamentösen und chirurgischen Kastration unterscheiden. Weitere sehr entscheidende Einflussfaktoren sind Spezies, Geschlecht, Rasse, Verhalten und Haltungsform. Wird eine chirurgische Kastration gewünscht, so bieten wir diese bei Hündinnen über 7 kg auch endoskopisch an.

Zuchtmanagement, Assistierte Reproduktion und Geburtshilfe

Für eine erfolgreiche Zucht ist u.a. die reproduktionsmedizinische Gesundheit, eine gute Planung mit entsprechender Vorbereitung wie Impfung und Entwurmung sowie die Bestimmung des optimalen Decktermins Voraussetzung. Für diese Untersuchungen ist unsere Abteilung spezialisiert. Ebenfalls werden Infertilitätsabklärungen von uns in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Andrologie, Reproduktionsbiologie und Assistierte Reproduktion, der Abteilung für Bildgebende Diagnostik und unserem Veterinärmedizinischen Labor auf höchstem internationalem Niveau angeboten. Wir offerieren die bestmögliche medizinische Behandlung für reproduktionsmedizinische Erkrankungen und sind an der wissenschaftlichen Aufklärung der Störungen der reproduktiven Gesundheit und ihrer zugrunde liegenden Mechanismen interessiert. Ist eine künstliche Besamung indiziert, so führen wir diese endoskopisch intrauterin durch.

Trächtigkeitsdiagnostik
Mittels Ultrasonografie diagnostizieren wir nicht nur eine bestehende Trächtigkeit sondern auch die Vitalität der Früchte und das Gestationsalter, d.h. den zu erwartenden Geburtstermin. Falls der Deckakt bei Ihrer Hündin ohne Bestimmung des optimalen Decktermins erfolgt ist, können wir mittels Scheidenabstrichen in den darauffolgenden Tagen den erwarteten Geburtstermin eingrenzen. Die Zahl der Früchte bestimmen wir in der fortgeschrittenen Trächtigkeit anhand von Röntgenaufnahmen.

Geburtshilfe
Wir bieten rund um die Uhr eine sofortige und sorgfältige Untersuchung und falls nötig konservative und/oder chirurgische Behandlung an. Im Notfall verfügen wir aufgrund der guten Infrastruktur des Tierspitals über genügend Personal um eine Eins-zu-Eins Betreuung/Reanimation der mittels manueller oder medikamentöser Geburtshilfe oder mittels Kaiserschnitt entwickelten Welpen durchzuführen. Neben dem fachlichen Know-how sind wir auch technisch auf dem neuesten Stand, so besitzen wir unter anderen Babyinkubatoren, welche die optimale Sauerstoffkonzentration, Wärme und Luftfeuchtigkeit für die Neonaten gewährleisten.

Neonatologie, Pädiatrie

Die Betreuung und Behandlung neonater und pädiatrischer Jungtiere bis zum Alter von 3 Monaten gehört zu unserem Arbeitsgebiet. Da Welpen ein unausgereiftes Immunsystem haben und ihre Organfunktionen noch nicht voll entwickelt sind, erfordern sie ein besonderes Handling. Krankheitssymptome von Welpen sind meist sehr unspezifisch, zur Abklärung wird von unseren Mitarbeitern ein welpenspezifischer Untersuchungsgang durchgeführt. Die zusätzliche Untersuchung des Muttertieres und der Wurfgeschwister ist meist hilfreich. Die Interpretation der erhobenen Befunde und die Therapie der zugrunde liegenden Erkrankung müssen angepasst an das Alter erfolgen. Die Mitarbeiter und die Abteilung der Kleintierreproduktion sind speziell dafür ausgebildet bzw. instrumentell ausgestattet um den physiologischen und pathologischen Besonderheiten von Welpen gerecht zu werden.

 

Erkrankungen des Gesäuges

Die häufigste Erkrankung der Mamma beim Kleintier ist ihre tumoröse Entartung. Mammatumore stehen bei den Tumorerkrankungen der Hündin und Kätzin an erster bzw. dritter Stelle. Die Behandlung erfolgt chirurgisch, in Abhängigkeit vom Tumortyp (Abteilung für Radio-Onkologie) und dem Stadium der Erkrankung gelegentlich zusätzlich mit Chemotherapie. Vor einer möglichen Therapie ist eine eingehende Untersuchung mit Metastasensuche erforderlich, um für das betroffene Tier eine faire Therapieoption bieten zu können. Entzündliche Erkrankungen der Mamma treten vorwiegend bei laktierenden Tieren auf und können sehr fulminant verlaufen. Ein frühzeitiges Eingreifen ist nicht nur wegen dem Muttertier sondern auch wegen den Welpen wichtig, da diese sehr anfällig sind und ihre Gesundheit durch die Aufnahme der veränderten Milch gefährdet ist.

Urogynäkologie

In diesem Teil unseres Fachgebietes beschäftigen wir uns mit der Harninkontinenz, die als häufige Nebenwirkung der Kastration bei Hündinnen auftritt. Nur eine detaillierte Aufarbeitung der Harninkontinenz mittels sorgfältiger Anamneseerhebung, klinischer Untersuchung, bildgebenden Verfahren und/oder urodynamischen Messungen ermöglichen eine kausale Therapie. Die Screeninguntersuchungen auf ureterale Ektopie, die wir in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Bildgebung durchführen, wurden von unserer Abteilung etabliert. Der genetische Hintergrund der Erkrankung wird in Kooperation mit der Abteilung für Züchtungsbiologie unserer Klinik für Reproduktionsmedizin sowie dem Institut für Genetik der Vetsuisse-Fakultät Universität Bern aufgearbeitet. Die Fachkompetenz unserer Abteilung für Aufarbeitung und Therapie der Harninkontinenz ist international anerkannt.

 

 

Präambel
Die folgende Leitlinie stellt eine Handlungsverpflichtung der in der Reproduktionsmedizin bei Hund und Katze tätigen Tierärztinnen und Tierärzte an den veterinärmedizinischen Ausbildungsstätten in Deutschland, Österreich und in der Schweiz dar. 

Leitlinie
Wir bieten spezielle reproduktionsmedizinische Dienstleistungen bei Haustieren an, welche unter anderem gynäkologische und andrologische Untersuchungen, Samenkonservierung, Samenübertragungen und Operationen umfassen.
Als Tierärztinnen und Tierärzte sehen wir unsere Verpflichtung darin, die Zucht von Tieren nur zu unterstützen, wenn diese unter medizinischen Aspekten für die Zucht geeignet sind. Tiere, welche selbst anatomische Deformationen oder psychische Merkmale aufweisen, welche mit Schmerzen, Leiden oder Schäden verbunden sind, oder bei denen zu erwarten ist, dass Nachkommen unter Problemen leiden werden, welche zu Schmerzen, Leiden oder Schäden führen, sind von der Zucht auszuschließen. Zudem können wir Zuchtpläne nicht unterstützen, wenn ein erhöhtes, voraussehbares Risiko für Geburtsstörungen oder andere Belastungen von Elterntieren oder Nachkommen zu erwarten ist. Weiterhin lehnen wir nicht medizinisch indizierte Operationen und andere Maßnahmen strikt ab, welche anatomische Mängel von Tieren beheben oder verbergen sollen. Die tiermedizinische Notfallversorgung, wie zum Beispiel Geburtshilfe und neonatologische Notfälle, ist von diesen Beschränkungen ausgeschlossen. Eine generelle Listung von Rassen, bei denen wir Dienstleistungen ablehnen, halten wir nicht für sinnvoll, da wir weiterhin den Dialog mit den Tierhaltern und Züchtern beibehalten und für Aufklärung sorgen wollen und es innerhalb jeder Rasse gesündere und weniger gesunde Zuchtlinien bzw. Zuchttiere gibt. Diese Leitlinien geben vor, welche Voraussetzungen Tiere erfüllen müssen, damit wir die Zucht aktiv unterstützen können. Sie beziehen sich im Folgenden vielfach auf das obstruktive Atemnotsyndrom brachyzephaler Hunde [1] [2] [3], aber auch auf andere Merkmale.

Wir können zucht-unterstützende Maßnahmen nicht anbieten, wenn einer der folgenden Punkte zutrifft:

  • Anatomische Merkmale, die mit erheblichen körperlichen Leiden verbunden sind und/oder bei denen zu erwarten ist, dass die Nachkommen ebenfalls betroffen sein werden (z. B. starke Faltenbildung [4], massive degenerative Erkrankungen der Gelenke [5])
  • Genetische Veränderungen, bei denen zu erwarten ist, dass anatomische Merkmale auftreten, die mit erheblichen körperlichen Leiden verbunden sind und/oder bei denen zu erwarten ist, dass die Nachkommen ebenfalls betroffen sein werden (z. B. bei der Schottischen Faltohrkatze „Scottish Fold“ [6])
  • Abnormale Atemgeräusche in Ruhe und unter Anstrengung (Grad II/III, siehe auch: Grading Belastung) [7]  
  • Mittelgradig oder stark stenotische (eingeengte) Nasenlöcher (siehe auch: Boas Schema) [8]
  • Eine relative Nasenlänge von unter 33% der Schädellänge (siehe auch: FECAVA) [9]

Für chirurgische Eingriffe gelten die folgenden Grundsätze:

  • Operationen müssen immer nach strenger Indikation und in einer Weise erfolgen, dass für das Tier der medizinisch beste Ausgang erwartet werden kann. Beispielsweise sollte im Falle eines Kryptorchismus (Hodenhochstand) der Hoden operativ entfernt und nicht in den Hodensack verlagert werden. 

Folgende Eingriffe werden von uns nicht angeboten: 

  • Kaiserschnitte ohne medizinische Indikation
  • Kosmetische Operationen wie Hodenverlagerungen oder Milchdrüsenkorrekturen
  • Das Einsetzen von Hodenersatzpräparaten
  • Chirurgische Besamungen

Verfasst von

Lisa Riege1, Johanna Leber1, Sandra Goericke-Pesch2, Beate Walter3, Sabine Schäfer-Somi4, Iris Reichler5, Sebastian Arlt5, Axel Wehrend6
1 Abteilung Reproduktionsmedizin, Klein- und Heimtierklinik, Tierklinikum Freie Universität Berlin, Deutschland
2 Reproduktionsmedizinische Einheit der Kliniken – Klinik für Kleintiere, Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, Deutschland
3 Chirurgische und Gynäkologische Kleintierklink der Ludwig-Maximilians-Universität München, Deutschland
4 Plattform Besamung und Embryotransfer, Veterinärmedizinische Universität Wien, Österreich
5 Klinik für Reproduktionsmedizin, Vetsuisse-Fakultät, Universität Zürich, Schweiz
6 Klinik für Geburtshilfe, Gynäkologie und Andrologie der Groß- und Kleintiere, Justus-Liebig-Universität Gießen, Deutschland 
 

Literatur
[1] Ladlow J, Liu N-C, Kalmar L, Sargan D. Brachycephalic obstructive airway syndrome. Vet Rec 2018; 182 (13): 375-378 doi: 10.1136/vr.k1403
[2] Oechtering TH, Oechtering GU, Noller C. Strukturelle Besonderheiten der Nase brachyzephaler Hunderassen in der Computertomographie. Tierarztl. Prax Ausg K Kleintiere Heimtiere  2007; 35 (3): 177-187 doi: 10.1055/s-0038-1622615.
[3] Dupré G, Heidenreich D. Brachycephalic Syndrome. Vet Clin North Am Small, Anim Pract 2016; 46 (4), 691-707: doi.10.1016/j.cvsm.2016.02.002.
[4] O’Neill DG, Rowe D, Brodbelt DC et al.. Ironing out the wrinkles and folds in the epidemiology of skin fold dermatitis in dog breeds in the UK. Sc Rep 2022 12:1, 10553. doi: 10.1038/s41598-022-14483-5.
[5] Smith G. Global Animal Welfare Issues Relating to Orthopedic Diseases, World Small Animal Veterinary Association World Congress Proceedings, 2014, www.vin.com/apputil/content/defaultadv1.aspxid=7054675&pid=12886&
[6] Takanosu M, Hattori Y. Osteochondrodysplasia in Scottish Fold cross-breed cats. J Vet Med Sci 2020 82(12): 1769-1772. doi: 10.1292/jvms.20-0299.
[7] www.vet.cam.ac.uk/images/boas/Functionalgrading.pdf
[8] www.vet.cam.ac.uk/boas/about-boas/recognition-diagnosis
[9] www.fecava.org/news-and-events/news/dutch-prohibition-of-the-breeding-of-dogs-with-too-short-muzzles/

Unser Leistungsangebot

In der Abteilung für Kleintierreproduktion bieten wir in Kooperation mit verschiedenen Instituten und Abteilungen der Vetsuisse-Fakultät Untersuchungen, Tests, Behandlungen und Operationen zu den folgenden Krankheitsbildern oder Themenkomplexen an:

  • Zyklusdiagnostik
  • Scheidenabstrich, Scheidenspiegelung
  • Ultrasonografische Untersuchung der Gebärmutter und der Eierstöcke
  • Probenentnahmen, Blut- und Urinuntersuchung
  • Bestimmung von Reproduktionshormonen, Hormonstimulationstests
  • Ovarektomie, Ovariohysterektomie
  • Scheiden- und Vulvaplastiken
  • Zyklusdiagnostik
  • Scheidenabstrich, Scheidenspiegelung
  • Ultrasonografische Untersuchung der Gebärmutter und der Eierstöcke
  • Probenentnahmen, Blut- und Urinuntersuchung
  • Bestimmung von Reproduktionshormonen, Hormonstimulationstests
  • Ovarektomie, Ovariohysterektomie
  • Scheiden- und Vulvaplastiken
  • Klinische Untersuchung des männlichen Genitalapparates
  • Ultrasonografische und radiologische Untersuchung der Prostata
  • Metastasencheck
  • Probenentnahmen (Hormonnachweis, Präputialzytologie, Prostataaspiration, Gewinnung und Untersuchung von Prostatasekret)
  • Absamen und Spermauntersuchung (Zusammenarbeit mit der Abteilung für Andrologie, Reproduktionsbiologie und Assistierte Reproduktion)
  • Kastration ohne oder mit Skrotumablation, Sterilisation
  • Klinische Untersuchung der Mamma
  • Ultraschalluntersuchung der Mamma (Zusammenarbeit mit der Abteilung für Bildgebende Diagnostik)
  • Milchprobenentnahme, zytologische und bakteriologische Untersuchung der Milch (Zusammenarbeit mit dem Institut für Veterinärbakteriologie)
  • Probenentnahmen (Feinnadelaspiration, Biopsien von Veränderungen der Mamma)
  • Histologische und zytologische Untersuchung von Probenmaterial (Institut für Veterinärpathologie)
  • Metastasencheck (Kooperation mit der Abteilung für Bildgebende Diagnostik)
  • Chirurgische Therapie (Mammektomie, Mastektomie)
  • Chemotherapie (Zusammenarbeit mit der Abteilung für Radio-Onkologie)
  • Gezielte Anamneseerhebung und klinische Untersuchung zum Ausschluss anderer Harninkontinenzursachen
  • Screeninguntersuchung auf ektopische Ureteren (Abteilung für Bildgebende Diagnostik)
  • Urodynamische Messmethoden (Urethradruckprofil, Cystometrie)
  • Vaginoskopie, Urethroskopie
  • Zystozenthese und Urinuntersuchung (Veterinärmedizinisches Labor, Institut für Veterinärbakteriologie)
  • Medikamentöse und chirurgische Therapie der Harninkontinenz

Ausführliche Beratung für Hündinnen- Kätzinnen-, Rüden- und Katerbesitzer über Vor- und Nachteile der

  • präpubertären hormonellen Kastration
  • präpubertären chirurgischen Kastration
  • verschiedenen Therapieoptionen einer postpubertären hormonellen Kastration
  • postpubertären chirurgischen Kastration
  • endoskopischen Kastration
  • Sterilisation
  • wenn das Tier nicht kastriert wird

Chirurgische Kastration (in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Anästhesiologie)

  • Ovarektomie, Ovariohysterektomie
  • Endoskopische Kastration
  • Offene oder bedeckte Orchektomie
  • Skrotumablation
  • Orchektomie (unilateral, bilateral, inguinal oder abdominal gelegener Hoden)

Nachweis der vollständigen Kastration mittels

  • Hormonnachweis und Hormonstimulationstests
  • Scheidenabstrich und Scheidenspiegelung
  • Ultraschall (Abteilung für Bildgebende Diagnostik)
  • Zyklusdiagnostik
  • Optimale Deckterminbestimmung
    • mit Progesteronbestimmung (Veterinärmedizinisches Labor)
    • Scheidenzytologie
    • Scheidenspiegelung
  • Endoskopische intrauterine Besamung
  • Gewinnung und Konservierung von Sperma (Abteilung für Andrologie, Reproduktionsbiologie und Assistierte Reproduktion)
  • Infertilitätsabklärung
  • Probenentnahmen und –untersuchung (Institut für Veterinärbakteriologie, Institut für Veterinärpathologie)
  • Spermagewinnung- und  -untersuchung (Zusammenarbeit mit der Abteilung für Andrologie, Reproduktionsbiologie und Assistierte Reproduktion)
  • Hormonnachweis (Veterinärmedizinisches Labor), Hormonstimulationstests
  • Trächtigkeitsdiagnose, Gestationsalterbestimmung und Bestimmung des Geburtstermins (Ultrasonografie, Röntgen in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Bildgebende Diagnostik)
  • Konservative, manuelle und chirurgische Geburtshilfe (Zusammenarbeit mit der Abteilung für Anästhesiologie)
  • Reanimation neonater Welpen und Betreuung bis zur Entlassung der Tierfamilie
  • Klinische Untersuchung mit Beurteilung des Reifezustands und der Welpengesundheit
  • Impfung, Entwurmung
  • Intensivbetreuung erkrankter Welpen mit geregelter Sauerstoff-, Wärme- und Feuchtigkeitszufuhr
  • Diverse Laboruntersuchungen (Veterinärmedizinisches Labor)
  • Ultraschalluntersuchungen (Abteilung für Bildgebende Diagnostik)
  • Röntgenuntersuchungen (Abteilung für Bildgebende Diagnostik)
  • Operative Eingriffe (Zusammenarbeit mit der Abteilung für Anästhesiologie und der Klinik für Kleintierchirurgie)

Unser Team

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Expertinnen und Experten in unserem Team.

Kontakt

Adresse

Abteilung Kleintierreproduktion

Klinik für Reproduktionsmedizin
Vetsuisse-Fakultät Universität Zürich
Winterthurerstrasse 260
CH-8057 Zürich

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