Abteilung für Weichteil- und Tumorchirurgie

Die Abteilung für Weichteil- und Tumorchirurgie der Klinik für Kleintierchirurgie am Universitären Tierspital Zürich ist spezialisiert auf die Diagnose und Behandlung des gesamten Spektrums der Weichteilchirurgie.

Mirjia Nolff, Leitung Onko-Chirurgie und Patricia Beer, Oberärztin, in der Kleintierchirurgie des Universitären Tierspitals der Vetsuisse-Fakultät der Universität Zürich

Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Krebs- und Tumorerkrankungen bei Hund und Katze. Unter der Leitung von Prof. Dr. Mirja Nolff bieten wir modernste chirurgische Verfahren und Expertise, um ihre Lieblinge bestmöglich zu behandeln.

Die interventionelle Radiologie beim Hund ist eine neue, schonende Krebstherapie für Hunde am Universitären Tierspital Zürich. Diese Eingriffe sind ambulant oder erfordern nur einen kurzen Klinikaufenthalt, grosse Operationen sind unnötig. Erfahrene Kollegen aus der Humanmedizin unterstützen uns und bieten unseren tierischen Patienten eine neue, innovative Therapieoption.

Unsere Philosophie

Unsere Philosophie ist es, jedes Tier so zu behandeln, als wäre es unser eigenes. Wir setzen alles daran, Lebensqualität zu erhalten, jeden Patienten individuell bestmöglich zu behandeln und Lebenszeit zu schenken. Dies erreichen wir durch engen Austausch mit allen Fachabteilungen des Tierspitals.

Sprechstunden für Weichteil- und Tumorchirurgie

In unseren Sprechstunden für Weichteil- und Tumorchirurgie sprechen wir mit Ihnen über die passenden Untersuchungen und Behandlungsmöglichkeiten. Je nach Anliegen stehen Ihnen zwei unterschiedlich ausgerichtete Sprechstunden zur Verfügung:

Sarkomsprechstunde

Die Sarkomsprechstunde richtet sich an Tierbesitzer:innen, deren Hund oder Katze an einem Tumor erkrankt ist oder bei denen der Verdacht auf Krebs besteht. Hier besprechen wir die Diagnose, mögliche Behandlungen und das weitere Vorgehen.

Beratung in der Krebs­vorsorge und -nachsorge (ab Frühjahr 2026)

Die Beratung in der Krebsvorsorge und -nachsorge unterstützt Tierbesitzer:innen, die Fragen zur Früherkennung, Risikoeinschätzung oder zur Betreuung nach einer Krebsbehandlung Ihres Tieres haben. Gemeinsam klären wir den aktuellen Stand, passende Massnahmen und die nächsten Schritte.

Spezialsprechstunde

Die Spezialsprechstunde richtet sich an Tierbesitzer:innen, deren Hunde oder Katzen an chirurgischen Erkrankungen der Weichteile oder an Tumoren leiden, die operativ behandelt werden müssen. Dazu gehören:

Tumorchirurgie

Minimalinvasive Chirurgie

Allgemeine Weichteilchirurgie

Wann findet die Spezialsprechstunde statt?

Die Sprechstunde findet am Montagnachmittag (14:00 bis 16:00 Uhr), am Dienstag und Donnerstag jeweils von 09:30 bis 12:30 Uhr und 13:30 bis 16:00 Uhr statt. Operationen werden am Montagmorgen, am Mittwoch und am Freitag durchgeführt.


Häufig gestellte  Fragen zur Spezialsprechstunde für Weichteil- und Tumorchirurgie

Termine für die Sprechstunde können Sie direkt über den Empfang der Kleintierklinik vereinbaren.

Termine für die Sprechstunde können Sie direkt über den Empfang der Kleintierklinik vereinbaren.

Es empfiehlt sich, alle vorliegenden Befunde bereits im Vorfeld via E-Mail an uns zu senden, oder sie zum Termin mitzubringen. So sehen wir, welche Ergebnisse es bereits gibt, und vermeiden doppelte Untersuchungen.

Für eine gute Therapie planen wir zuerst die genaue Untersuchung. Wir klären bei jedem Patienten zwei wichtige Fragen: Hat der Tumor bereits gestreut? Und um welche Art von Tumor handelt es sich?

Je nach Stelle und Verdacht nutzen wir dafür Röntgen, Ultraschall oder eine Computertomografie. Die Wahl der Untersuchungsmethode hängt vom Tumor ab. Wir schauen uns sein typisches Verhalten an. Streut er zum Beispiel häufig an andere Orte? Wächst er stark in das umliegende Gewebe ein?

Welche Therapie hilft, hängt von der Art des Tumors ab. Wichtig ist auch, ob der Tumor bereits Ableger gebildet hat. Der Befund entscheidet, ob eine Operation sinnvoll ist.

Bei vielen bösartigen Tumoren der Haut kann eine erste Operation die spätere Behandlung erschweren. Das passiert vor allem, wenn Ärzte oder Ärztinnen den Tumor nicht ganz entfernen. Dieses Problem tritt besonders bei Sarkomen auf, vor allem bei Katzen. Eine Narbe zu entfernen, ist immer schwieriger und erfordert einen grösseren Schnitt. Es ist einfacher, die Operation direkt am vorhandenen Tumor zu planen.

Oft fragen uns Besitzer:innen, ob eine Gewebeprobe einen Tumor aggressiver macht. Das ist  nicht der Fall. Diese Sorge kommt von einem Problem: Wenn Ärzte oder Ärztinnen bei einer Biopsie den gesamten Tumor entfernen, ist die Behandlung der Narbe danach oft schwierig.

Eine Gewebeprobe aus dem Tumor ohne ihn zu entfernen (mit Punktion oder kleiner Biopsie) hingegen ist unproblematisch. Patienten sind dabei wach oder erhalten eine leichte Beruhigung. Die Untersuchung dieser Probe hilft uns, die weitere Therapie genau zu planen.

Die Ergebnisse der Voruntersuchung sind entscheidend, um eine gute Therapie zu planen. Wir besprechen mit Ihnen auch ausführlich die verschiedenen Möglichkeiten und erklären Ihnen die Erfolgschancen sowie die Risiken. So entscheiden wir gemeinsam, was das beste Vorgehen für Sie ist.

Deshalb führen wir die Voruntersuchung und die Operation nicht am selben Tag durch. Eine Ausnahme sind Notfälle, denn in diesen Fällen operieren wir sofort.

Ja. Ihr Haustierarzt oder Haustierärztin erhält einen schriftlichen Befundbericht.

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