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Liebevolle Pflege und intensive medizinische Betreuung – unsere Intensivstation

Liebevolle Pflege und intensive medizinische Betreuung – unsere Intensivstation

In unserer Kleintier-Intensivstation werden alle kritisch kranken Patienten von ausgebildeten Tierpraxisassistent:innen und Tierärzt:iInnen betreut. Das Team ist 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche und an jedem Tag des Jahres anwesend.
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Unsere kritischen Patienten werden auf der Intensivstation mit Professionalität, Erfahrung und Liebe behandelt, rund um die Uhr, das ganze Jahr über. Ein Team von spezialisierten tiermedizinischen Praxisassistent:innen und Tierpfleger:innen arbeitet unermüdlich daran, das bestmögliche Ergebnis zu gewährleisten. Mit ihnen arbeiten auch unsere spezialisierten Tierärzt:innen, die von einem Team von Fachtierärzt:innen für Notfall- und Intensivmedizin begleitet werden.

Bild 1: „Sari“ wird von Oberärztin Rahel Jud untersucht. Die Oberärzt:innen sind täglich auf der Intensivstation vor Ort und untersuchen, betreuen und besprechen gemeinsam mit dem Team die Patienten.

Auf unserer Intensivstation bieten wir verschiedene spezialisierte Therapien an. Zum Beispiel die Sauerstoffversorgung über eine einfache Nasensonde bis hin zur Versorgung über High-Flow-Geräte oder mechanische Beatmung. Darüber hinaus können unsere Patienten dank einer hausinternen Blutbank Bluttransfusionen und kontinuierliche Medikamenteninfusionen erhalten. Zu den Patienten, die wir betreuen, gehören sowohl intensiv postoperative Patienten (zum Beispiel mit Thorax- oder Bauchdrainage) als auch nicht-operative Patienten wie zum Beispiel solche mit Herz- oder Hormonproblemen.

Bild 2:  Ares wird von Ines Sicklinger (Tiermedizinische Praxisassistentin) und Yaiza Herrero (Tierärztin Notfall-/ Intensivmedizin) in der Sauerstoffboxe mit intensiver Schmerztherapie versorgt und überwacht.

Unsere Intensivstation ist ein Unterstützungsdienst für alle anderen Abteilungen der Kleintierklinik und bietet die Möglichkeit einer vollständigen Überwachung mit drahtlosem Elektrokardiogramm, kontinuierlicher Pulsoxymetrie sowie invasiver und nicht-invasiver Blutdruck- und Blutgasanalyse.

Darüber hinaus bietet unser Intensivpflegedienst die Möglichkeit,  bei Bedarf eine spezielle, extrakorporale Therapie zur Reinigung des Blutes von verschiedenen Substanzen durchzuführen. Zu den verfügbaren Therapien gehören die Hämodialyse, zur Behandlung von Patienten mit akutem Nierenversagen und Vergiftungen, die Hämoperfusion, für Patienten mit akuten Vergiftungen und der totale Plasmaaustausch für Patienten mit autoimmunen oder immunvermittelten Erkrankungen wie immunvermittelte hämolytische Anämie, Myasthenia gravis, Pemphigus oder Polyradikuloneuritis.

Bild 3: „Ben“ geniesst die liebevolle Betreuung durch Alessio Vigani (Leitung Intensiv- und Notfallmedizin) während seiner Dialysetherapie

Die Intensivstation wird dieses Jahr weiter ausgebaut. Ein vollständig isolierter Bereich wird für Intensivpatienten mit ansteckenden Infektionskrankheiten reserviert sein. Darüber hinaus wird das derzeitige Konzept durch mehrere Geräte zur Sauerstoffversorgung, einschliesslich Temperatur- und Feuchtigkeitsregelung sowie Kohlendioxidabsaugung, ergänzt.

All dies mit dem Ziel, die therapeutischen Möglichkeiten und die Betreuung unserer und Ihrer Patienten weiter zu verbessern.

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