Zecken sind in der Schweiz nicht nur lästig, sondern können auch gefährliche Krankheiten auf Menschen und Tiere übertragen. Aus diesem Grund haben das Institut für Parasitologie und das One Health Institut der Universität Zürich ein neues Zeckenprojekt gestartet. Ziel ist es, die in der Schweiz vorkommenden Zeckenarten zu ermitteln, ihre Wirte zu bestimmen und die von ihnen übertragenen Krankheitserreger zu identifizieren.
Untersucht werden unter anderem Erreger wie „Babesia“, „Anaplasma“, „FSME-Viren“ oder „Rickettsien“, von denen viele sowohl Tiere als auch Menschen krank machen können. Um die Risiken besser einschätzen und Massnahmen zur Prävention entwickeln zu können, arbeiten Tier- und Humanmedizin im Rahmen des One-Health-Ansatzes eng zusammen.
Für das Projekt suchen wir Zeckenproben von möglichst vielen Tieren, zum Beispiel von Hund, Katze, Pferd, Rind oder Wildtieren, aus allen Regionen der Schweiz. Wenn Sie kürzlich Zecken bei einem Tier oder auch bei Ihnen selber entfernt haben, freuen wir uns über Ihre Zusendung!
Weitere Informationen zur Teilnahme und zur Einsendung der Zeckenproben finden Sie auf unserer Website.Gemeinsam können wir einen wichtigen Beitrag leisten, um Zeckenkrankheiten bei Tieren und Menschen besser zu verstehen und vorzubeugen.