Studie zur kombinierten Strahlen- und Chemotherapie bei hochgradigen Gliomen beim Hund

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 Studienteilnahme möglich
In dieser Studie arbeiten die Abteilungen für Neurologie und Radioonkologie der Kliniken für Kleintiere zusammen. Dabei wird untersucht, ob Hunde mit einem aggressiven Gehirntumor von einer Kombination aus Chemotherapie und Strahlentherapie profitieren. Hochgradige Gliome sind eine Art von Tumoren im Gehirn.
UTZ_KT_Radio_Onkologie_Flyer

Informationen zur Studie

Im Rahmen der Studie wird bei Hunden eine minimalinvasive Hirnbiopsie durchgeführt. Ist der Tumor sehr gefährlich, bekommen alle Hunde eine Bestrahlung des Tumors (Standardtherapie). Während die eine Hälfte der Hunde zusätzlich mit einer Chemotherapie behandelt wird, erhält die andere Hälfte ein Placebo. Die Chemotherapie umfasst die Medikamente Temozolomid und Lomustin. Beide Medikamente gelten, wie auch die Strahlentherapie selbst, als gut verträglich.

Einschlusskriterien

  • Verdacht auf bösartigen Hirntumor nach MRT-Untersuchung des Gehirns
  • Hirnbiopsie bestätigt Verdacht auf bösartigen Hirntumor
  • Blutuntersuchung zeigt, dass die Funktionen des Knochenmarks, der Nieren und der Leber ausreichend sind

Vorteile

    • Individuelle Betreuung und Kontrollen durch spezialisierte Neurologen und Onkologen
    • Kostenlose, minimalinvasive Hirnbiopsie
    • Kostenlose Chemotherapie und Laboruntersuchungen
    • Vergünstigte Strahlentherapie

Alle Details zur Studienteilnahme finden Sie im Infoblatt:

Kontakt

Sollten sie einen Hund haben, der den Einschlusskriterien entspricht, dann melden sie sich gerne telefonisch auf der Abteilung Neurologie des Universitären Tierspitals (+41 44 635 9595)

Oder füllen Sie das Kontaktformular aus. Vielen Dank.

Forschungsgruppenleiter:innen

Oberärztin
Radio-Onkologie
Oberärztin
Neurologie

Forschungsteam

Oberärztin
Radio-Onkologie
Assistenzarzt
Neurologie
Dipl ECVN

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